Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen, die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 

Der Besuch unserer Museen und Ausstellungen ist nur für nachweislich getestete, geimpfte oder genesene Personen möglich. Selbsttests dürfen wir nicht anerkennen. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 7 Jahren sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche in der Schule getestet werden.

Besucher:innen die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bitten wir ihre Identität mittels eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen.

Die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung, sowie zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt.

Wir empfehlen Ihnen, zu anderen Besucher:innenn und Museumsmitarbeiter:innen weiterhin einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Eine Verpflichtung dazu gibt es aber nicht mehr.

Bitte befolgen Sie weiterhin die bekannten, vor Ort nochmals ausgeschilderten Hygienevorschriften.

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  • Susanne Kandt-Horn, Eines Tages (werden die Menschen wie Brüder Leben), 1974/75, Kunsthalle Rostock
  • Wolfgang Mattheuer, Der Genosse am Zaun, 1971, Kunsthalle St. Annen, Lübeck

Perspektivwechsel

Kunst nach 1945 aus den Sammlungen der Kunsthallen Lübeck und Rostock

Ab 10.11.2021 bis 23.01.2022

Schirmherr: Björn Engholm, Ministerpräsident a. D. des Landes Schleswig-Holstein

In der Doppelausstellung Perspektivwechsel werfen die Kunsthalle St. Annen in Lübeck und die Kunsthalle Rostock einen gemeinsamen Blick auf die Entwicklung ihrer Sammlungen aus der Zeit der innerdeutschen Teilung bis in die Gegenwart. Entstanden und geprägt von Ideen und Haltungen verschiedener Gesellschaftssysteme, weckt die geografische Nähe der beiden Hansestädte – nicht zuletzt mit Lübeck als ehemalige Grenzstadt – das Interesse, die beiden Museen näher zu betrachten. Gemälde, Grafiken, Plastiken und Installationen aus den Beständen beider Museen werden zusammengeführt und in einen spannungsreichen Dialog gebracht. So gelingt es, neue Perspektiven auf die jeweils eigene Sammlung zu eröffnen und gleichzeitig einen Einblick in den Bestand des Partnermuseums zu erhalten: Wiedererkennen, Vergleichen, Bekanntes aus einem anderen Blickwickel betrachten, Neues entdecken. Was erzählen uns die Werke über die Kunst und ihre Wahrnehmung in Ost- und Westdeutschland vor und nach der Wende? Über den Vergleich verschiedener Sammlungsphilosophien wird schließlich der gesellschaftliche Diskurs hinsichtlich aktueller Fragestellungen angeregt.

Die Doppelausstellung ist in der Kunsthalle Rostock und in der Kunsthalle St. Annen zeitgleich zu sehen. Beide Häuser setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Ein Besuch beider Ausstellungen in Lübeck und Rostock ist daher ein absolutes Muss! 

Begleitend zur Doppelausstellung erscheint im Wienand Verlag ein gemeinsamer wissenschaftlicher und reich bebilderter Katalog (deutsch/englisch).