Aktuelle Corona Hinweise

Liebe Besucher:innen,
die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen,
die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu
ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 
Der Besuch unserer Museen und Ausstellungen ist nur für nachweislich geimpfte oder
genesene Personen möglich (2G-Regel). Ausgenommen davon sind Kinder unter 7 Jahren
sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche
in der Schule getestet werden.
Besucher:innen die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bitten wir ihre Identität mittels
eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen.
Bei Betreten unserer Museen und für die Dauer des Aufenthalts besteht die Pflicht eine
qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (z.B. medizinische OP-Maske oder eine
Maske desStandards FFP2, FFP3, N95, P2, KF94, DS2 oder KN95)
Ausgenommen davon sind Kinder unter 6 Jahren.

Wir empfehlen Ihnen, zu anderen Besucher:innenn und Museumsmitarbeiter:innen weiterhin
einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.


Bitte befolgen Sie weiterhin die bekannten, vor Ort nochmals ausgeschilderten
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  • EG Foyer Kunsthalle St. Annen

Kunsthalle St. Annen

Mächtige Achteckpfeiler, Bögen und Bogennischen und die Umfassungswände aus Backstein

– das ist alles, was bis heute geblieben ist von der Kirche des St. Annen-Klosters. Feuer hatte sie 1843 zerstört, wie auch Teile des St. Annen-Klosters, das zu jener Zeit als Armen-, Werk- und Zuchthaus genutzt wurde. Das Klostergebäude wurde wieder aufgebaut, die Kirche blieb Ruine. Große Teile wurden 1875 abgetragen. Die historischen Reste sind heute Teil der beeindruckenden Kunsthalle St. Annen, die 2003 auf dem Grundriss der Kirche errichtet wurde.

Die Possehl-Stiftung machte sie der Hansestadt zum Geschenk. Endlich verfügte Lübeck nach mehreren Anstößen im letzten Jahrhundert über moderne Räume auf höchstem technischen und ästhetischen Niveau für die Ausstellung moderner Kunst. Damit hat die ständige Sammlung der Kunst mit dem Schwerpunkt nach 1945 in Lübeck einen höchst anspruchsvollen Ort der Präsentation gefunden. Außerdem wird die Kunsthalle durch wechselnde Ausstellungen vorwiegend zeitgenössischer Kunst bespielt. Das Gebäude selbst ist ein Kunstwerk.

Altes Backsteinmauerwerk in der Apsis und der in den oberen Geschossen fortgesetzte Grundriss der Kirche erhalten die sakrale Aura. Platz in den neuen Räumen – und ehemaligen Seitenschiffen – hat auch ein schönes Kunstcafé und ein gut sortierter Kunstladen.
Das Sommerfoyer, der offene Innenhof, ist ein kommunikativer Ort, der zum Verweilen einlädt. Den Eingang zu ihm bildet das erhaltene Kirchenportal, zu dessen Seiten das Figurenpaar „Adam“ und „Eva“ von Lothar Fischer den Kunstpilger begrüßt.




Publikation zum Museumsneubau: Herbert Perl (Hg.), Kunsthalle St. Annen in Lübeck: Konermann Pawlik Siegmund Architekten, 2003
Die Kirchenruine vor 1875
Eingang Museumsquartier St. Annen