Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen, die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 

Der Besuch unserer Museen und Ausstellungen ist nur für nachweislich getestete, geimpfte oder genesene Personen möglich. Selbsttests dürfen wir nicht anerkennen. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 7 Jahren sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche in der Schule getestet werden.

Besucher:innen die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bitten wir ihre Identität mittels eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen.

Die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung, sowie zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt.

Wir empfehlen Ihnen, zu anderen Besucher:innenn und Museumsmitarbeiter:innen weiterhin einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Eine Verpflichtung dazu gibt es aber nicht mehr.

Bitte befolgen Sie weiterhin die bekannten, vor Ort nochmals ausgeschilderten Hygienevorschriften.

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  • "Manaf Halbouni - Ostwind", 2020
  • Manaf Halbouni, Installation "Monument" vor dem Brandenburger Tor, 2017
  • Manaf Halbouni, ULTUR, 2020

Manaf Halbouni - Ostwind

29.08.2020 Bis 08.11.2020

Der vorwiegend in Dresden lebende Künstler Manaf Halbouni beschäftigt sich in seiner Kunst unter anderem mit seinen Erinnerungen an den Bürgerkrieg in Syrien. Des Weiteren finden universelle Themen wie Migration, Freiheit, Demokratie und das Potenzial einer offenen Gesellschaft eine Resonanz in seiner Arbeit. 1984 als Sohn einer deutschen Mutter und eines syrischen Vaters in Damaskus geboren, musste er als Kriegsdienstverweigerer Syrien verlassen. Seine Schaffensprozesse in unterschiedlichen Medien, wie Bildhauerei, Zeichnung und Video reflektieren seine eigene Lebenserfahrung zwischen der arabischen Welt und Europa. Bekannt ist er für seine Arbeiten im öffentlichen Raum. Besonders mit dem Projekt Monument, drei vertikal vor der Frauenkirche in Dresden und später dem Brandenburger Tor positionierten Bussen, erregte der Künstler im Jahr 2017 in Deutschland und international einige Aufmerksamkeit .

Nach zahlreichen bundesweiten und internationalen Ausstellungsbeteiligungen von Manaf Halbouni widmet ihm die Kunsthalle St. Annen im Sommer 2020 seine erste museale Einzelausstellung. Diese speziell für das Lübecker Museum für Kunst nach 1945 bis zur Gegenwart entwickelte Schau wird verschiedene Werkgruppen vorstellen. Hierbei bezieht Halbouni die Sammlung der Kunsthalle ein. So finden zum Beispiel die abstrakten Werke von Ernst Wilhelm Nay und des Informel, die unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg in Europa entstanden, eine Resonanz in dem durch Kriegserfahrung und Migration geprägten zeitgenössischen Schaffen des syrischen Künstlers. Die künstlerische Auswahl der Sammlungsexponate für die Ausstellung, bezieht sich dem entsprechend vor allem auf Werke aus der Zeit unmittelbar nach 1945 und auf spätere, in schwarz und grau gestaltete Gemälde, deren erdige Eintönigkeit in der Zusammenschau mit Halbounis Installationen seine spezielle, oft ironische Sicht auf Politik und Gesellschaft reflektiert.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Antje-Britt Mählmann, Lotte Laub und einem Künstlerinterview von Manaf Halbouni mit Ann-Kristin Jürgensen.

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