• Johannes Jäger, Bornholmer Etüde VIII, 1975
  • Hanna Jäger, Reihe Kreta, 1985
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    Johannes Jäger, Vokabelbild, 1996

Johannes Jäger, geb. 1930 in Flensburg, ist ein herausragender, in Lübeck ansässiger Künstler, dessen abstrakte Malerei die leuchtenden Farben und Formen des alltäglichen Erlebens in neue spannungsvolle Beziehungen bringt. Zur Feier des verdienten Malers, derzeit auch ältestes Mitglied des Vereins Lübecker Künstler, findet anlässlich seines 90. Geburtstags im Jahr 2020 eine Ausstellung der Kunsthalle St. Annen in den Sonderausstellungsräumen des St. Annen-Museums statt.

Seine Arbeiten werden im Dialog mit den Werken seiner Ehefrau Hanna Jäger (1927 Crailsheim-2014 Lübeck), der Malerin, Licht- und Installationskünstlerin, gezeigt. Die Präsentation beider künstlerischen Positionen setzt den Fokus auf die unzähligen gemeinsamen Reisen des Künstlerpaares und auf die Kunstwerke, die inspiriert von den besuchten Orten, entstanden sind. In der Gegenüberstellung der jeweils entstandenen Werke wird greifbar, wie die beiden - einander nah verbundenen und zugleich unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten - auf den jeweiligen Reise-Ort reagiert haben. Landschaft, Licht und spezielle Gegebenheiten des jeweils besuchten Teils der Welt schlugen sich auf vielfältige Weise in den beiden Oeuvres des Paares nieder.

Als Entdeckungsrundgang durch den Verlauf der Künstlerreisen des Ehepaars Jäger angelegt, ist die Ausstellung in drei Teile gegliedert: die Reisen in den Norden, den Süden und in den Westen (die USA).

Johannes Jäger, Regentag Norwegen I 81
Johannes Jäger, Am Wasser Sommer 65
Hanna Jäger, Reihe Kreta, 1985

Johannes Jäger, Vokabelbild, 1996