Aktuell
Rückblick
01.10.2016 bis 13.11.2016
KunstBetriebe 2
Neue Impulse für Wirtschaft und Kultur
KunstBetriebe 2
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Das Projekt KunstBetriebe beruht auf einer Initiative der Künstlerin Bettina Thierig und wurde erstmals 2012 bis 2014 erfolgreich zusammen mit der IHK zu Lübeck durchgeführt. Eine Fortsetzung des Projektes erfolgt in einer Kooperation mit den Stiftungen der Sparkasse Holstein gGmbH. Beteiligt sind als Förderer des Weiteren die Possehl-Stiftung, die Sparkassen-Stiftung Holstein und die Stiftung Pro Economica und die teilnehmenden Betriebe.Das Projekt KunstBetriebe soll in der Region Lübeck (HL, OD, OH, RZ, SE), Hamburg und darüber hinaus mit Dänemark dem Zusammenspiel zwischen Kultur und Wirtschaft neue Impulse geben. Bildhauerinnen und Bildhauer kommen mit Betrieben zu einem gemeinsamen Vorhaben zusammen. Für die Künstler ergibt sich die neue und anregende Situation mit fremden und möglicherweise ungewöhnlichen Materialien zu arbeiten. Für die Betriebe entsteht durch den Kontakt mit der oder dem, im Betrieb arbeitenden Künstlerin oder Künstler eine Situation, in der bei den Mitarbeitern Verständnis und Interesse für künstlerische Vorgänge geweckt werden können. Ein Zusammenwachsen von Kunst und Betrieb unterstützt aber vor allem den Ansatz, das Bewusstsein von Kunst als Standortfaktor, bis hin zum eigenständigen Wirtschaftselement zu stärken.Teilnehmende Künstler und Betriebe:Janine Gerber - Christoph Kroschke GmbH , Trine Hoy - Gollan Bau GmbH, Norbert Jäger - Femern A/S, Stephan Jäschke - Freiraum24 -- Gewerbepark Cruse GmbH & Co. KG S, Thomas Judisch - H. & J. Brüggen KG, Tim Maertens - Richter Baustoffe GmbH & Co. KGaA, Anke Müffelmann - EUROIMMUN AG, Pia Obel - Sparkasse Holstein, Winnie Schaak - Hass + Hatje GmbH , Sebastian Schröder - Friedrich Klatt GmbH, Bettina Thierig - Gut Selchausdal A/S

01.10.2016 bis 13.11.2016
Aus dem Nachlass Emil Grassert
Aus dem Nachlass Emil Grassert
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Erstmals zeigt die Kunsthalle St. Annen in ihrem Untergeschoß eine Werkauswahl aus dem Nachlass des 2003 in Stockelsdorf verstorbenen Künstlers Emil Grassert.

Der 1919 im Sudetenland geborene Emil Grassert war Maler, Graphiker und Glasmaler. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangte er 1945 schwer verwundet nach Lübeck. Seine Ausbildung erhielt der Künstler an der Staatsfachschule in Haida/Brandenburg und an der Kunsthochschule in Hamburg als Gebrauchsgraphiker.

Größere Glasfenster schuf er u. a. 1957 für die Lübecker Philippus-Kirche und 1963 für die Thomaskirche in Espelkamp/Westfalen. Von 1964 bis 1984 war Emil Grassert als medizinischer Graphiker für die Medizinische Universität Lübeck (heute: Universität zu Lübeck/Stiftungsuniversität) tätig. Da die Lübecker Maler die Arbeiten Grasserts in der damaligen Zeit ablehnten, blieb der Maler zeit seines Lebens ein weitgehend unbekannter Einzelgänger.

Viele seiner künstlerischen Werke entstanden in seinem Haus in Stockelsdorf, indem sich auch das Atelier befand. Bis auf einige wenige kleine Ausstellungen, die er u. a. in seiner Kirchengemeinde in Stockelsdorf durchführte, sind seine Gemälde und Graphiken bisher noch nie einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt worden. Bislang gibt es zudem auch noch keine genauere wissenschaftliche Analyse bzw. Einordnung seines Schaffens, das sich von naturalistischen Darstellungen der Anfangsphase, später in Teilen als von der abstrakten Malerei der Fünfziger Jahre beeinflusstes Werk, zu erkennen gibt.

19.06.2016 bis 18.09.2016
Sehnsuchtsfels MALLORCA
Fotografien von Anja Doehring - Texte von Charlotte Kerner
Sehnsuchtsfels MALLORCA
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Der Deutschen liebste Insel, MALLORCA, liegt für Ostsee-Touristen und Daheimgebliebene im Sommer 2016 mitten in Lübeck: Während der Hauptreisezeit werden in der Kunsthalle St. Annen brillante Schwarz-Weiß-Aufnahmen der Fotografin ANJA DOEHRING gezeigt, kommentiert und bereichert durch literarische Texte der Autorin CHARLOTTE KERNER. In diesem Dialog von Wort und Bild zeichnen die beiden kreativen Lübeckerinnen ein ungewöhnliches und vielschichtiges Porträt der scheinbar allzu bekannten Isla Mallorca als „Sehnsuchtsfels".

In Liegestühlen können sich die Besucher in die Bilder und Texte vertiefen und ihre Sehnsüchte nach „der" Insel schweifen lassen. Die sommerlichen Museumsgärten, Kreuzhof und Puppenhof, laden dazu ein, mitten in der quirligen Touristenstadt erholsame Ruhe an verborgenen Orten zu genießen.

07.02.2016 bis 29.05.2016
Ken Aptekar - Nachbarn
Ken Aptekar - Nachbarn
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Nach der der mittelalterlichen Kunst gewidmeten, großen Jubiläumsausstellung „Lübeck 1500 – Kunstmetropole im Ostseeraum“ zeigt die Kunsthalle St. Annen vom 7. Februar bis 29. Mai 2016 die Ausstellung „Nachbarn“ des amerikanischen Konzeptkünstlers Ken Aptekar.

Die als Gesamtkunstwerk zu verstehende Präsentation setzt sich dabei auf ungewöhnliche Weise mit einer Reihe von Motiven auseinander, die direkt den mittelalterlichen Retabeln des St. Annen-Museums entstammen. Ausgangspunkt der Überlegungen Aptekars war die Tatsache, daß das von christlicher Kunst geprägte St. Annen-Museum im ehemaligen Klosterkomplex von 1515 unmittelbar an das Grundstück der im 19. Jahrhundert errichteten Synagoge steht und somit beide Institutionen unmittelbare Nachbarn sind.

Ken Aptekar thematisiert künstlerisch, mit Hilfe von in den Bildern auftauchenden Schriftbändern, sowohl Ereignisse der Lübecker Geschichte zur Zeit des Dritten Reichs, wie das der Familie Carlebach, aber auch das nachbarschaftliche Zusammenleben, die Verhaltensweisen und Umgangsformen in unserer Gegenwart.Zur Ausstellung ist ein Katalog (dt./engl.) zum Preis von 19,50 EUR erhältlich.Website des Künstlers/Artist Website: www.kenaptekar.netKen Aptekar geboren / born 1950 in Detroit, Michigan Ausbildung / Education1975 Master of Fine Art, Pratt Institute, Brooklyn, New York, NY, US1973 Bachelor of Fine Art, University of Michigan, Ann Arbor, MI, US

Stipendien & Auszeichnungen / Grants & Awards2013 New York Foundation for the Arts/Artspire Grant2008 Memorial Foundation for Jewish Culture1998 Mid-Atlantic Arts Foundation, Artist-as-Catalyst Award1995, 1987 National Endowment for the Arts Fellowship in Painting1991, 1994 Djerassi Resident Artists Program Residency, Woodside, California1992 Rockefeller Foundation Artist Residency, Bellagio, Italy1992 Ucross Foundation Artist Residency, Wyoming1989 Pollock-Krasner Foundation Award

In Sammlungen vertreten (Auswahl) / in collections represented (selection)Corcoran Gallery of Art, Washington, D.C., USNational Museum of American Art, Washington, D.C., USJewish Museum, New York, NYMint Museum, Charlotte, North Carolina, US Victoria and Albert Museum, London, UK Contemporary Art Society, UKKemper Museum of Contemporary Art Jewish Museum, New York, NY, US San Jose Museum of Art, California, US, Memorial Art Gallery, Rochester, New York, USHuntington Museum of Art, Huntington, West Virginia, USBlanton Museum of Art, Austin, Texas, USDenver Art Museum, Denver, Colorado, USWorld Bank, Washington, DC, US

16.05.2015 bis 16.08.2015
Die Kunst des Selbstporträts X
Sammlung Leonie von Rüxleben
Die Kunst des Selbstporträts X
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Zum zehnten Mal werden in der Kunsthalle St. Annen Werke aus der Selbstporträtsammlung Leonie von Rüxleben ausgestellt. Wie schon die anderen Präsentationen zuvor, wird die alphabetische Reihenfolge weiter fortgesetzt. Unter den 60 Werken von 34 Künstlern finden sich Namen wie Leopold Graf von Kalckreuth, Hermann Kätelhön, Florian Karsch, Max Kaus, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Kleinschmidt, Walther Klemm, Robert Klemmer, Carl-Heinz Kliemann und Diether Kressel.
16.05.2015 bis 16.08.2015
Salaam Lübeck
Muslimisches Leben in der Hansestadt
Salaam Lübeck
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Sie kommen aus mehr als 16 Ländern, wohnen zum Teil in der dritten Generation in Lübeck oder sind erst seit kurzer Zeit in dieser Stadt. Ob sehr religiös, gläubig oder nur kulturell mit den muslimischen Traditionen verbunden, die ca. 13.000 in Lübeck lebenden Muslime zeugen von einer wenig bekannten und zum größten Teil positiven Einwanderungsgeschichte Lübecks.

In der Ausstellung „Salaam Lübeck“ gibt die Völkerkundesammlung der Hansestadt Einblicke in den Alltag einiger der in der Stadt lebenden Muslime und zeigt, wie der Islam in Lübeck gelebt und praktiziert wird. Zudem präsentiert die Völkerkundesammlung aus ihrem Bestand zum Teil noch nie bzw. seit Jahrzehnten nicht mehr gezeigte Werke aus muslimisch geprägten Ländern, wie z. B. das so genannte Kairoer Zimmer aus dem 17./18. Jahrhundert. Zu diesen Objekten werden Leihgaben aus persönlichem Besitz Lübecker Muslime in Beziehung treten, die sowohl von der eigenen Zuwanderungsgeschichte als auch von ihrer Religion erzählen.

Eine Presseschau der Lübecker Nachrichten (Schlagzeilen) aus den letzten 60 Jahren gibt die Entwicklung sowie unterschiedliche Betrachtungsweisen dieser Zuwanderungsgeschichte wieder. Lebendig wird sie durch Porträts von Lübecker Bürgern mit muslimischem Hintergrund, fotografiert von Arne Wesenberg an ihren Lieblingsorten oder an Stellen, die in ihrer Lebensgeschichte eine Rolle spielen. Bei aller Unterschiedlichkeit sind sie vereint in ihrer Zuneigung zu Lübeck.

Zahlreiche Fotos von Selman Parlak zeigen Spuren muslimischen Lebens in dieser Stadt. Sie führen den Besucher vom Gemüsehändler über private Einblicke bis hin zu den verschiedenen Moscheen und lassen ihn in den Mikrokosmos Islam eintauchen.

In einer Abteilung werden neun Orte muslimischen Glaubens in Lübeck vorgestellt. Der Koran, die heilige Schrift aller Muslime, wird als verbindende Grundlage der unterschiedlichen Richtungen gezeigt, die in Lübeck die Vielfalt des Islam wie in einem Brennglas spiegeln. Zahlreiche Gebetsteppiche aus unterschiedlichen Regionen zeugen von Schönheit und Glauben.

Was Islam überhaupt bedeutet, wird nicht nur aus wiedergegebenen Zitaten muslimischer Bürger deutlich, sondern darüber hinaus in einer nachempfundenen Koranschule dargestellt. Diese ist mit Elementen aus Lübecker Koranschulen ausgestattet, von allgemeinen Lehrplakaten über spezielle Schultische bis hin zu ausgemalten Buchstaben der arabischen Schrift.

Die Kalligraphie entwickelte sich wegen ihrer engen Verbindung mit dem Koran zu einer der ausdrucksstärksten islamischen Künste. Wie bedeutsam die arabische Schrift für den Islam ist, kommt in einer Kalligraphie-Abteilung zum Ausdruck, die u.a. von der Lübeckerin Melda Yazici gestaltet wird.

Die Ausstellung „Salaam Lübeck“ möchte dazu einladen, einen Blick auf das muslimische Leben in Lübeck mit all seinen reichhaltigen Facetten zu werfen und sich dabei nicht zuletzt ein eigenes differenziertes Bild vom Lebensalltag einer Religion machen zu können, die vielfach nur mit negativen Schlagzeilen in Verbindung gebracht wird.

22.02.2015 bis 19.04.2015
Erasmus Zipfel
Innen – Außen - Bilder
Erasmus Zipfel
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Die Kunsthalle St. Annen präsentiert das malerische Werk des in Lübeck lebenden Künstlers Erasmus Zipfel. Rund 50 seiner jüngsten, farbstarken und expressiven Werke werden erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.Erasmus Zipfel wurde 1955 im polnischen Wroclaw (Breslau) geboren. Seit 1970 lebt er in Deutschland und studierte Komposition, Musiktheorie und Klavier an der Musikhochschule Lübeck. Seit 1978 ist er dort Dozent für Musiktheorie und seit 2009 als Professor tätig. Neben seiner musikalischen Profession wandte sich Erasmus Zipfel nach seinem Studium der Malerei zu.Beeinflusst von Werken des amerikanischen Vertreters des Abstrakten Expressionismus, Mark Rothko und der amerikanischen Pop-Art, verbinden sich in Erasmus Zipfels Bildern Abstraktion und Figuration zu vollkommen eigenständigen und kraftvoll-sinnlichen Kompositionen.Die Farben kämpfen bei Zipfel nicht gegeneinander, sondern miteinander und sind sichtbar in vielen Schichtungen über- und untereinander in eine Hauptrichtung verwoben. Erasmus Zipfel kombiniert seine gestische Malerei mit Ruhe spendenden Farbfeldern in dem er jeweils den oberen und unteren Teil seiner furiosen Malerei mit breiten nuancenreichen Farbflächen überdeckt. Dieses Stilmittel erzeugt eine attraktive Spannung zwischen Bewegung und Ruhe.
31.10.2014 bis 01.02.2015
Die Kunst des Selbstporträts IX - Sammlung Leonie von Rüxleben
Von Helmuth Heinsohn bis Horst Janssen
Die Kunst des Selbstporträts IX - Sammlung Leonie von Rüxleben
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Die diesjährige neunte Ausstellung der Graphiken aus der Selbstporträtsammlung Leonie von Rüxleben in der Kunsthalle St. Annen setzt die bisher begonnene Präsentation dieser Werke in alphabetischer Reihenfolge weiter fort: von Helmuth Heinson bis Horst Janssen.

Darunter befinden sich u. a. so illustre Künstlerpersönlichkeiten wie etwa der Begründer der Leipziger Malerschule Bernhard Heisig, der österreichische Bildhauer Alfred Hrdlìcka, der Maler der Neuen Sachlichkeit Karl Hubbuch, der skandalumwitterte Düsseldorfer Maler Jörg Immendorf oder der Hamburger Graphiker Horst Janssen.

Demzufolge lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch.

31.10.2014 bis 01.02.2015
Jahresschau der Gemeinschaft Lübecker Künstler 2014
Jahresschau der Gemeinschaft Lübecker Künstler 2014
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Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat sich in und um Lübeck ein starkes kreatives Potential entwickelt, das die Gemeinschaft der Lübecker Künstler seit ihrer Gründung 1946 begleitet.

Die Kunsthalle zeigt zum zweiten Mal eine Auswahl der Lübecker Künstlergemeinschaft. Eine unabhängige Jury hat zuvor die Werke ausgewählt.Es werden 116 Arbeiten von 52 Kunstschaffenden zu sehen sein. Neben den bekannten Medien wie Malerei, Bildhauerei, Graphik und Photographie werden dieses Mal auch speziell auf die Räume bezogene Installationen präsentiert. In der diesjährigen Ausstellung, die sich durch eine große Vielfalt künstlerischer Ziele und Inhalte auszeichnet, findet man auch anregende Werke mit aktuellem politischem Bezug. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Ausstellung zu besuchen.

Besuchen Sie auch die Web-Site der Gemeinschaft Lübecker Künstler:www.gemeinschaft-luebecker-kuenstler.de

06.07.2014 bis 12.10.2014
Mehrdimensional
Mehrdimensional
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"Mehrdimensional" zeigt eine Reihe von Werken aus den Beständen der Kunsthalle St. Annen, die sowohl in den letzten Jahren erworben wurden, als auch seit geraumer Zeit nicht zu sehen waren. Die große Vielfalt und Qualität der Sammlungen zur Kunst nach 1945 steht dabei im Vordergrund.

Ein besonderes Highlight wird die Präsentation der erst kürzlich mit Hilfe der Possehl Stiftung erworbenen 16 Arbeiten des in Lübeck geborenen, aber in Berlin lebenden Bildhauers, Malers und Zeichners Jakob Mattner sein, dessen Werke im gesamten UG der Kunsthalle ausgestellt werden. Darunter ist die Glas-Licht-Skulptur "Zwielicht Seraph" von 1996, bei der das Licht als ein immaterielles Phänomen zwischen den Gegensätzen von Hell und Dunkel das eigentliche Thema ist.

22.05.2014 bis 22.06.2014
HANSEvideoartWORKS
Zurück in die Zukunft
HANSEvideoartWORKS
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Anlässlich der diesjährigen Hansetage, die vom 22. – 25. Mai in Lübeck stattfanden, präsentiert die Kunsthalle St. Annen noch bis zum 22. Juni unter dem Motto "Zurück in die Zukunft" 21 Videokünstler aus 17 Hansestädten.Teilweise wurden die Videofilme von den nationalen und internationalen Künstlern eigens für den spezifischen Ausstellungsort der Lübecker Kunsthalle St. Annen angefertigt. Die Videokunst zeigt zu diesem Thema ein breites Spektrum ganz unterschiedlicher und abwechslungsreicher künstlerischer Umsetzungen. Participating Artists / Teilnehmende Künstler:

Belgium / Belgien

Brügge: Jasper Rigole

Germany / Deutschland

Buxtehude: Tanja Rathjen

Greifswald: Linda Perthen

Herford: Jessica Koppe

Lüneburg: Tilman Küntzel

Münster: Nikola Hamacher

Neuss : Jürgen Hille

Osnabrück: Ulu Braun

Salzwedel: Sheila Swift

Estonia / Estland

Pärnu: Janno Bergmann

Viljandi: Madis Luik

Sweden / Schweden

Visby: Kristina Frank

Netherlands / Niederlande

Harderwijk: Fikret Koç

Zutphen: Jessica Muller

Norway / Norwegen

Bergen: Artist group / Künstlergruppe „Doppler“

Kjersti Sundland, Bjørg Taranger, Maria Øy Lojo

Poland / Polen

Danzig: Mateusz P?k

Russia / Russland

Velikiy Novgorod: Dimitriy Zahv, Mariya Aksentieva, Anton Loginov

01.12.2013 bis 02.02.2014
Die Kunst des Selbstporträts VIII - Sammlung Leonie von Rüxleben
Von Albrecht Graupner bis Joseph Hegenbarth
Die Kunst des Selbstporträts VIII - Sammlung Leonie von Rüxleben
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Die Sammlerin Leonie von Rüxleben

Am 21. September 2005 verstarb 85-jährig die 1920 in Berlin geborene Sammlerin Leonie Freifrau von Rüxleben. Die als Getreidemaklerin in Hamburg tätige Kunstfreundin hatte die Kunst des Selbstporträts für sich entdeckt. Über viele Jahre wuchs so nach und nach eine ganz besondere Sammlung graphischer Blätter. Es ist jedoch nicht nur der thematische Schwerpunkt allein, der diese Sammlung auszeichnet, sondern auch die Tatsache, daß es sich bei der Enthusiastin um eine Frau handelte. Wir kennen heute zahlreiche Sammler oder Sammlerehepaare, die allein oder gemeinsam großartige Werkgruppen unterschiedlicher Künstler zusammenbringen und diese dann später häufig als ihr Vermächtnis einem dafür geeigneten Museum als sinnvolle Ergänzung der bestehenden Sammlungen überlassen. Dass dieses eine einzelne Frau als Sammlerin in diesem Umfang tut, ist hingegen seltener.

Achte Auswahlpräsentation

Zum achten Mal werden Werke aus der Selbstporträtsammlung Leonie von Rüxlebens in der Kunsthalle Sankt Annen in der Zeit vom 01. Dezember 2013 bis 02. Februar 2014 ausgestellt. Wie schon zuvor, wird die alphabetische Reihenfolge fortgesetzt. Die 22 Künstlernamen reichen von Albrecht Graupner bis Josef Hegenbarth. Auch sie versprechen wieder eine Reihe von interessanten Kunstbegegnungen. Insgesamt werden dieses Mal 54 ganz unterschiedliche Selbstbildnisse präsentiert.

Unter anderen sind Arbeiten des Berliner Malers und Zeichners Johannes Grützke, einem Vertreter der Schule der neuen Prächtigkeit, zu sehen. Weitere, jetzt gezeigte Werke stammen von dem Norweger Olaf Gulbransson, einem Zeichner der Satirezeitschrift Simplicissimus, vom italienischen Realisten Renato Guttuso, vom Wiener Maler des Phantastischen Realismus Rudolf Hausner, vom Expressionisten Erich Heckel, von dem bedeutenden Maler und Illustrator Josef Hegenbarth und weiteren Künstlern.

Die Auswahl von bekannten und weniger bekannten Künstlern dokumentiert erneut die ungeheure Vielfalt des künstlerischen Schaffens im 20. Jahrhundert anhand des besonderen Selbstporträt-Themas. Was für die zum Teil ganz unterschiedlichen stilistischen Ausprägungen gilt, läßt sich auch in Hinsicht auf die Variationsbreite in der technischen Durchführung feststellen. Das Spektrum reicht von der Bleistiftskizze über das Aquarell bis zum Holzschnitt oder der Lithographie, von schwarz-weißen bis zu farbigen Drucken und Zeichnungen. Da sie sehr unterschiedlichen Regeln gehorcht, erfordert jede Druck- oder graphische Technik auch jeweils ganz eigene, sehr spezifische künstlerische Umsetzungen.

Weil es von den unterschiedlichen Künstlern häufig gleich mehrere Werke in dieser Sammlung gibt und natürlich auch ausnahmslos vorgestellt werden sollen, divergiert die Anzahl der Künstler folglich mit den in der Ausstellung gezeigten Arbeiten.

Die Präsentation in alphabetischer Reihenfolge wird im Verlauf der kommenden Jahre weiterhin kontinuierlich fortgesetzt, um auf diese Weise alle Selbstporträtgraphiken aus der Rüxleben-Sammlung einem breiten Publikum vorzustellen.

01.12.2013 bis 02.02.2014
KunstBetriebe als Geburtstagsgäste
KunstBetriebe als Geburtstagsgäste
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Anlässlich des 10-jährigen Bestehens freut die Kunsthalle St. Annen das Projekt „KunstBetriebe“ der Künstlerin Bettina Thierig und der IHK zu Lübeck zu präsentieren: 12 Künstler aus der Region erschufen in 12 regionalen Betrieben 12 Skulpturen aus Materialien der Unternehmen. Die aus dieser besonderen Zusammenarbeit von Kunst und Wirtschaft entstandenen dreidimensionalen Objekte sind vom 1.12.2013 bis 2.2.2014 in der Kunsthalle St. Annen in Lübeck zu sehen.

Teilnehmende Betriebe und teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Alte Gutsgärtnerei Sierhagen - Anke Mellin | Birfood GmbH & Co. KG - Susanne Hampe | Emcken Metallbau GmbH - Tim Adam | GABLER Maschinenbau GmbH & Co. KG - Peter Turpin | Hass + Hatje GmbH - Norbert Jäger | H. & J. Brüggen KG - Michèle Ammonn | Joh. Wilh. von Eicken GmbH - Ann-Carolin Zielonka | Max Schön AG - Tim Maertens | Natursteinwerk Rechtglaub-Wolf - Bettina Thierig | Sparkasse Holstein - Atif Gülücü | Sparkasse zu Lübeck - Sylvia Stuhr | Stadtwerke Lübeck GmbH - Winni Schaak

ERÖFFNUNG der Sonderausstellung am Sonntag, den 1.12.2013 um 11:30 Uhr in der Kunsthalle St. Annen

KunstBetriebe im KulturDialogThomas Waldner, IHK zu Lübeck, im Gespräch mit

> Prof. Dr. Hans WißkirchenLeitender Direktor der LÜBECKER MUSEEN

> Ilona Jarabek, Vicepräses IHK zu Lübeck

> Bettina Thierig und weiteren Künstlerinnenund Künstlern der Ausstellung

Zur Teilnahme an der Ausstellungs-Eröffnung wird bis zum 22.11.2013 um Rückmeldung bei Julia Beckmann per E-Mail an jbeckmann@ihk-luebeck.de oder telefonisch unter 0451 - 6006 124 gebeten.

Veranstaltungstipp:Kulturdiskussion Rotes Sofazur Finissage am 2.2.2014um 11.30 Uhr. Moderiert von Björn Engholm

13.10.2013 bis 24.11.2013
Silberschmiede Oehlschlaeger – Tradition der Moderne
Silberschmiede Oehlschlaeger – Tradition der Moderne
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Die Silberschmiede Oehlschlaeger - sowohl die Firma in der Lübecker Pfaffenstraße als auch die drei in diesem Gewerk Tätigen dieses Namens - Werner, Margarethe und Maja - sind ein Begriff in der Hansestadt und in ganz Schleswig-Holstein. Ihre Gefäße und Geräte in strenger Formensprache und höchster handwerklicher Präzision sind so sehr Bestandteil des täglichen und festlichen Lebens von Sammlern und Kirchengemeinden, dass die Ausstellung zu Ehren des Firmengründers Werner Oehlschlaeger im Museumsquartier St. Annen nur sechs Wochen gezeigt werden kann: Länger konnten viele Leihgeber nicht auf ihre Stücke verzichten! So sind einmalig zentrale Werke wie Monstranzen, Vortragekreuze, Kelche, Schalen und Dosen aus Norddeutschland wie auch aus Bonn, Hamburg und Antwerpen wieder an der Wirkungsstätte der Silberschmiede Oehlschlaeger versammelt und zeigen das ganze Spektrum von fast 60 Jahren Silberschmiedekunst aus einer Hand, einer Familie, einem Geist – dem Geist der Bauhaus-Ästhetik.

29.09.2013 bis 17.11.2013
Michael Schoenholtz - Ostinato
Michael Schoenholtz - Ostinato
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Michael Schoenholtz gehört neben Lothar Fischer, Michael Croissant und Franz Bernhard - um hier nur einige zu nennen - sicherlich mit zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern der Nachkriegszeit, der trotz aller künstlerischer Reduktion, in seinen Werken noch immer ganz traditionell vom Bild des Menschen, d. h. des heutigen, modernen Menschen ausgeht. Diesem in Form einer Skulptur eine angemessene, spannungsreiche und den Raum prägende Form zu geben, ist stets seine Zielsetzung gewesen.Der in Berlin tätige Bildhauer und Zeichner Michael Schoenholtz, geboren 1937 in Duisburg, wird in der Ausstellung in der Kunsthalle St. Annen eine Reihe neuester Plastiken aus Muschelkalk und Marmor neben zahlreichen großformatigen Bildhauerzeichnungen präsentieren.Das 10-jährige Bestehen der Kunsthalle St. Annen nimmt der Künstler zum Anlass, dieser fünf neuere Skulpturen und eine größere Anzahl großformatiger Kohlezeichnungen zu schenken, um auf diese Weise den Sammlungsbestand an plastischen Werken zu erhöhen.Der vielfach mit Preisen geehrte und sowohl national als auch international bekannte Bildhauer fertigte in den Jahren 1999 – 2005 alle Skulpturen für die Krypta der Dresdener Frauenkirche. Danben befinden sich zahlreiche seiner Skulpturen in ganz Deutschland im öffentlichen Raum.Überaus zahlreich sind die Einzel- und Gruppenausstellungen, in denen die Skulpturen des Bildhauers Michael Schoenholtz im Laufe seines reichen künstlerischen Lebens präsentiert wurden. Umfangreich sind demzufolge auch die Publikationen zu seinem Werk, das neben den dreidimensionalen Arbeiten immer auch beeindruckende Graphiken und Zeichnungen umfasst.Die Kunsthalle St. Annen hat von ihm bereits drei Kohlezeichnungen in ihrem Sammlungsbestand sowie die Skulptur „Torso“, 1989, als Dauerleihgabe des Vereins der Freunde der Museen für Kunst und Kulturgeschichte Lübeck.

Es erscheint ein Katalog zur Ausstellung.

05.05.2013 bis 08.09.2013
Emil Schumacher - Beseelte Materie
Jubiläumsausstellung 10 Jahre Kunsthalle St. Annen
Emil Schumacher - Beseelte Materie
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Jubiläumsausstellung 10 Jahre Kunsthalle St. Annen> VIDEO-Trailer zur AusstellungDer Künstler Emil Schumacher (1912-1999) gehört zu den bedeutendsten Vertretern der informellen Malerei Deutschlands. Demzufolge wurde er im Laufe seines Lebens mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Wie kein anderer Künstler war er ein Wegbereiter der zu Beginn der 50er Jahre einsetzenden freien expressiven und abstrakten Malerei in der Bundesrepublik. Er entwickelte in den 1950er Jahren Werke, die nur aus der Farbe lebten, ohne jegliches konstruktives Gerüst. Dominierendes Thema seiner Arbeiten sind die Eigenwertigkeit der Farbmaterie und deren psychische Wirkung. Emil Schumacher verabschiedete sich vom Gegenstand als Bildmotiv. Er entschied sich für die Ausdruckskraft der Malerei selbst. Die Farbe wurde für ihn zunehmend zu einem eigenen, bestimmenden Bildfaktor. Vor dem Hintergrund eines Zeitstils, der von der französischen École de Paris, dem Tachismus und vom amerikanischen Action Painting geprägt war, wurde dieser biografisch-künstlerische Vorgang von Schumacher konsequent vollzogen. Die Abstraktion als Zeitzeichen, wurde für Emil Schumacher andererseits zum Merkmal seiner persönlichen Handschrift, seiner persönlichen Handschrift.

Emil Schumacher experimentierte Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre mit einem rigorosen Aktionismus. Dieser drückte sich vor allem in den "Hammerbildern" aus. Die Verletzung und Beschädigung des Bildträgers boten dem Künstler die Möglichkeit, die Zerstörung selbst als bildnerisches Mittel in der Kunst einzusetzen. Nach der Teilnahme an der "documenta III" in Kassel 1964 bis in die 1980er Jahre entstanden extrem großformatige Arbeiten. In ihnen manifestiert sich eine große malerische Freiheit. In den späten Arbeiten aus den 1990er Jahren, in denen eindeutig gegenständliche Reminiszenzen auftauchen, hatte Emil Schumacher den Gegensatz zwischen Abstraktion und Figuration überwunden.

Ab 1955 wurde Schumacher durch erste Ausstellungen und Preise bekannt; durch seine Teilnahme an der 29. Biennale von Venedig 1961 gelang der internationale Durchbruch. Von 1958 bis 1960 hatte er eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg inne. 1964 war er mit drei großformatigen Bildern auf der documenta III, und auch im Jahr 1977 auf der documenta 6 in Kassel vertreten. Heute hängen seine Arbeiten zwischen New York und München in allen wichtigen Museen der Welt. Unter seinen zahlreichen Kunstwerken für den öffentlichen Raum finden sich u. a. großformatige Mosaikarbeiten für die U-Bahn-Station Colosseo in Rom. Von 1966 bis 1977 war er Professor an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe.

1998 ehrte der Bundestag mit einem Auftrag für ein Wandgemälde im Berliner Reichstagsgebäude den bedeutenden Maler. In seinem Geburtsort gibt es seit August 2009 das Emil Schumacher Museum, das sich dem Lebenswerk dieses Künstlers und seiner Zeitgenossen verschrieben hat.

Heute erzielen seine Werke höchste Preise auf Auktionen und in Galerien. Aus diesem Grund ist es den Museen kaum mehr möglich, von ihm Arbeiten zu erwerben.

Die Kunsthalle St. Annen hat von ihm das Werk „Goro“ im Bestand.Zur Ausstellung erscheint ein Katalog zum Preis von 19,50 EUR.ISBN 978-3-942310-06-2> VIDEO-Trailer zur Ausstellung

20.01.2013 bis 14.04.2013
Helmut Rieger. „Afrika in mir“
Ein Dialog mit außereuropäischer Skulptur
Helmut Rieger. „Afrika in mir“
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Der Münchner Maler Helmut Rieger, Jahrgang 1931, wird in der Ausstellung „Afrika in mir“ Gemälde zeigen, die seinen geistigen Bezug zur afrikanischen Kultur widerspiegeln, der er erstmals in den verschiedenen Völkerkundemuseen begegnete.

Mit der Ausstellung Afrika in mir wird nicht nur das eindrucksvolle Oeuvre des Malers Helmut Rieger gewürdigt, sondern es wird erstmals in einen spannenden Dialog mit ausgewählten, afrikanischen Plastiken gebracht. Neben beeindruckenden Exponaten aus Völkerkundemuseen werden auch außereuropäische Plastiken aus der Sammlung von Lothar & Christel Fischer präsentiert.

In den späten fünfziger und frühen sechziger Jahren gehörte der Maler zu den bedeutenden Künstlergruppen WIR, SPUR und GEFLECHT, zu denen neben anderen auch der Bildhauer Lothar Fischer gehörte, von den die Sammlung der Kunsthalle St. Annen eine Reihe von Werken besitzt.

Gezeigt werden Gemälde und Graphiken dieses mittlerweile national und international bekannten Malers. Die Ausstellung erfolgt in Kooperation mit dem Museum Lothar Fischer in Neumarkt/Oberpfalz. Da der Maler in Niendorf/Ostsee ein Haus besitzt, in dem er sich häufig aufhält, hat dieser Künstler eine enge persönliche Beziehung zu Schleswig-Holstein und Lübeck.

21.10.2012 bis 06.01.2013
Dialog über Grenzen
Kunst aus Ost und West in der Sammlung Riese
Dialog über Grenzen
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Als Journalist war Hans-Peter Riese in Prag, Bonn, Moskau, Frankfurt a.M. und Washington tätig, wo er sich intensiv mit der jeweiligen Kunstszene auseinandergesetzt hat. So ist in über vierzig Jahren eine Sammlung von mehr als 300 Objekten der Malerei, Skulptur und Grafik aufgebaut worden. Unter dem Titel „Dialog über Grenzen“ ist nun eine Auswahl von 150 Kunstwerken in der Kunsthalle St. Annen zu sehen. In ihr sind aus Deutschland Künstler wie Uecker, Böhm, Staudt und Hangen vertreten. Die tschechische Kunst wird durch Sýkora, Kubí?ek, Kolá? und Malich repräsentiert. Aus Russland enthält die Kollektion unter anderem Arbeiten von Bruskin, Steinberg, Infante und Tschesnokow-Ladyschinskij und schließlich hat Riese aus den USA Arbeiten von de Kooning und Warhol in seine Sammlung geholt. Die Auswahl konzentriert sich auf die Kunstentwicklung der 1960er und -70er Jahre - unter anderem die Zeit der Konkreten Kunst und der Op-Art. Aber auch das Informel der 50er-Jahre ist mit bedeutenden Beispielen vertreten und nicht zuletzt enthält die Sammlung Beispiele der neuen Figuration.

Die durch Rieses Interessen und Künstlerfreundschaften geprägte Auswahl öffnet den Blick auf eine einzigartige Kunstentwicklung zu beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. Riese zeigt eine überraschende Parallelität der Bearbeitung ästhetischer Themen in Ost und West, wie sie bis jetzt nur ansatzweise untersucht worden sind. Die Querverbindungen und die Freundschaften von Künstlern in einer Zeit, in der Kommunikation über nahezu geschlossene Grenzen nicht selbstverständlich war, sind in der Sammlung Riese unmittelbar zu erkennen.

14.09.2012 bis 14.10.2012
Die Kunst des Selbstportraits VII. Sammlung Leonie von Rüxleben
Die Kunst des Selbstportraits VII. Sammlung Leonie von Rüxleben
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> Die Sammlerin Leonie von RüxlebenAm 21. September 2005 verstarb 85-jährig die 1920 in Berlin geborene Sammlerin Leonie Freifrau von Rüxleben. Die als Getreidemaklerin in Hamburg tätige Kunstfreundin hatte die Kunst des Selbstporträts für sich entdeckt. Über viele Jahre wuchs so nach und nach eine ganz besondere Sammlung graphischer Blätter. Es ist jedoch nicht nur der thematische Schwerpunkt allein, der diese Sammlung auszeichnet, sondern auch die Tatsache, daß es sich bei der Enthusiastin um eine Frau handelte.Wir kennen heute zahlreiche Sammler oder Sammlerehepaare, die allein oder gemeinsam großartige Werkgruppen unterschiedlicher Künstler zusammenbringen und diese dann später häufig als ihr Vermächtnis einem dafür geeigneten Museum als sinnvolle Ergänzung der bestehenden Sammlungen überlassen. Dass dieses eine einzelne Frau als Sammlerin in diesem Umfang tut bzw. tat, ist hingegen singulär.> Siebte AuswahlpräsentationZum siebten Mal werden rund 75 Werke aus der Selbstporträtsammlung Leonie von Rüxlebens in der Kunsthalle St. Annen ausgestellt. Wie schon zuvor, wird die alphabetische Reihenfolge fortgesetzt. Die Künstlernamen reichen von Peter Flinsch bis Günter Grass und versprechen eine Reihe von interessanten Kunstbegegnungen. Insgesamt sind dieses Mal 40 Künstlerpersönlichkeiten vertreten.Unter anderem werden Werke des Hamburger Druckers von Horst Janssen, nämlich Hartmut Frielinghaus, Arbeiten des Wegbereiters der modernen Farbradierung Johnny Friedländer, des Schauspielers Gert Fröbe, des Wiener Malers des Phantastischen Realismus Ernst Fuchs, des schleswig-holsteiner Malers dem Expressionisten Friedrich Karl Gotsch und des Vertreters des Magischen Realismus, Walter Gramatté zu sehen sein.Erneut wird bei dieser Ausstellung die Vielfalt des künstlerischen Schaffens im 20. Jahrhunderts anhand des Themas Selbstbildnis deutlich zutage treten.Was für die zum Teil ganz unterschiedlichen stilistischen Ausprägungen gilt, läßt sich auch in Hinsicht auf die Variationsbreite in der technischen Durchführung feststellen. Das Spektrum reicht von der Bleistiftskizze über das Aquarell bis zum Holzschnitt oder der Lithographie, von schwarz-weißen bis zu farbigen Drucken und Zeichnungen. Da sie sehr unterschiedlichen Regeln gehorcht, erfordert jede Druck- oder graphische Technik jeweils ganz eigene Fähigkeiten und Vorgehensweisen.Weil es von verschiedenen Künstlern in dieser Präsentation gleich mehrere Werke in der Sammlung Rüxleben gibt und diese auch ausnahmslos vorgestellt werden sollen, divergiert die Anzahl der Künstler natürlicherweise mit den in der Ausstellung gezeigten Arbeiten.Die Präsentation in alphabetischer Reihenfolge wird im Verlauf der kommenden Jahre kontinuierlich fortgesetzt, um auf diese Weise alle Selbstporträtgraphiken aus der Rüxleben-Sammlung einem breiten Publikum vorzustellen.
14.09.2012 bis 14.10.2012
Jahresschau der Lübecker Künstler
Jahresschau der Lübecker Künstler
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In diesem Jahr wird die „Jahresschau Lübecker Künstler“, die einen Einblick in das Schaffen der bildenden Künstler gibt und ein wichtiger Spiegel der regionalen Kunstszene ist, erstmals in der Kunsthalle St. Annen ausgerichtet. Die Schau ist vom 14. September bis zum 14. Oktober zu sehen.Das Spektrum der Arbeiten reicht von der vollkommen nonfigurativen bis zur realistischen Darstellungsweise, von der Installation über Fotografie bis zur Bildhauerei.Die Auswahlkommission bestand in diesem Jahr aus Dr. Thorsten Rodiek (Leiter der Kunsthalle St. Annen, Lübeck), Dr. Peter Thurmann (Kunsthalle Kiel), Dr. Margret Schütte (Museum Schloss Gottorf), Dr. Dorothee Bieske (Museumsberg Flensburg) sowie Regine Bonke und Rainer Wiedemann von der Gemeinschaft Lübecker Künstler. Ein Blick zurück: Im Februar 1946 konstituierte sich eine kleine Gruppe Lübecker Künstlerinnen und Künstler zur „Gemeinschaft Lübecker Maler und Bildhauer e.V.“. Siebzehn Gründungsmitglieder hatte der neue Verein, der ab 1948 für einige Jahre im Behnhaus einen ständigen Ausstellungsraum zur Verfügung gestellt bekam. Ab 1962 konnte die Gemeinschaft zweimal jährlich das neu erbaute Museum am Dom nutzen. Ein 1983 gegründeter Förderverein für Kunst bot den Künstlern im Engelswisch eine neue Ausstellungsfläche. Ab 1990 stellte dann das Kulturforum Burgkloster regelmäßig Räume zur Verfügung.
08.07.2012 bis 02.09.2012
Im Zeichen des Drachen - Impressionen aus dem alten China
Werke aus der Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck
Im Zeichen des Drachen - Impressionen aus dem alten China
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Im Zeichen des Drachen

Impressionen aus dem alten China

Vom 08.07.2012 bis zum 02.09.2012

Weltweit ist das „Fabeltier“ der Drache das am meisten verbreitete Symbol. Es tritt häufiger auf als Adler und Löwe, die als Zeichen von Macht in der Rangliste Platz zwei und drei einnehmen.

Von besonderer Bedeutung ist der Drache in der chinesischen Kultur. Er gilt als Ahnherr aller Chinesen und als unmittelbarer Vorfahre des „Himmelssohnes auf dem Drachenthron“, wie der Kaiser einst genannt wurde.

 In China ist der Drache allgegenwärtig. Man findet ihn auf Dächern, Schiffen, Münzen, Möbeln, Kleidung, Musikinstrumenten und allen nur denkbaren Gegenständen.  Er wird geschnitzt, gegossen, gemalt, gestickt und getanzt. In vielen Ortsnamen kommt der Drache vor; als Tierkreiszeichen gehört er zum dritten Monat des chinesischen Kalenders und einen aufgeweckten Knaben nennt man in China beispielsweise einen „kleinen Drachen“, während ein „aufsteigender Drache“ einen Mann bezeichnet, mit dem man bald rechnen muss. In der chinesischen Mythologie ist der Drache das Symbol mit den größten glückverheißenden Kräften. Wer im Jahr des Drachen geboren ist, dem ist das Schicksal wohl gesonnen.

Der Drache, der die männliche Kraft verkörpert und dem die Fähigkeit zugeschrieben wird, Regen zu senden oder zurückzuhalten und damit Macht über das Leben zu haben, ist im Gegensatz zur europäischen Mythologie ein gutartiges Tier, auch wenn seine Natur als rauh und ungestüm beschrieben wird. Er liebt Edelsteine und als seine Lieblingsspeise gelten gebratene Schwalben. Seine Gestalt, die unendlich viele Formen annehmen kann, vereint Merkmale von neun anderen Wesen in sich. Er trägt

-          die Hörner eines Hirsches

-           den Kopf eines Kamels

-           die Augen eines Hasen

-           den Nacken einer Schlange

-           den Bauch einer Muschel

-           die Schuppen eines Karpfens

-           die Klauen eines Adlers

-           die Tatzen eines Tigers

-           und die Ohren eines Ochsens.

Aus ihrem umfangreichen China-Bestand zeigt die Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck ausgewählte Werke mit Drachendekor: unter anderem kostbare Textilien, Porzellan-, Keramik-, Metall- und Holzarbeiten aus verschiedenen Jahrhunderten. Die ungebrochene Anziehungskraft der traditionellen kulturellen Leistungen Chinas, das einmalige Phänomen der historischen Kontinuität, die Konstanten seiner Entwicklung und vor allem die charakteristischen künstlerischen Leistungen meist anonymer Schöpfer, die über China hinaus nach ganz Ostasien ausstrahlten, werden in der Ausstellung ausschnittweise illustriert.

08.07.2012 bis 02.09.2012
Xiaosong - Unkontrollierte Ameisen
Xiaosong - Unkontrollierte Ameisen
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Xiaosong war im Sommer 2011 Teilnehmer der Biennale von Venedig und zeigte dort außerhalb der offiziellen chinesischen Ausstellung die systemkritische Arbeit Making Life (Das Schaffen des Lebens). Diese Präsentation wurde zusammen mit zwölf anderen Kollegen als Gegenveranstaltung zu den offiziellen, vom chinesischen Staat gezeigten Künstlern unter dem aufschlußreichen Titel Cracked Culture (Rissige oder Zersprungene Kultur) in dem heute als Schule dienenden Convento dello Santo Spirito realisiert. Über diese eindrucksvolle Arbeit berichteten „Der Spiegel“, das „Kunstforum International“ und das ZDF. Auch wurde der Künstler von diesen drei Medien hierzu interviewt.

In seinen Bildern, die aufgrund ihrer Kastenform eher als Objekte, denn als Gemälde zu verstehen sind, setzt sich Xiaosong mit dem Thema der Menschmassen und den von diesen ausgehenden künftigen Bedrohungen für den heutigen chinesischen Staat und dessen Gesellschaft auseinander.

Xiaosongs Bilder sind in der Regel im Wesentlichen monochrom und zeigen leuchtend-strahlende Farben, die von Gelb über Rot, Grün und Blau bis zu einem intensiven Lila reichen können. In den neuesten Werken wird diese allerdings durch Zweit- oder Drittfarben modifiziert, wobei aber immer eine dominante Hauptfarbe bestehen bleibt.

Von Weitem wirkt die monochrome Farbe als etwas vollkommen Einheitliches. Je nach Farbton werden Assoziationen an Feuer, Sonne, Wasser oder Blumenfelder ausgelöst. Dabei scheint allen Arbeiten zugleich auch ein stark meditativer Charakter zu eigen zu sein. Die Farbe in Ihrer Wahrnehmung als Licht und als Stimmungserzeuger, aber auch als dreidimensionaler Wirkungsträger mit ihren jeweiligen Charaktereigenschaften scheint hier der alleinige Inhalt zu sein. 

Dazu im Kontrast stehen dann die unzähligen durcheinanderwirbelnden Menschenleiber, die mit ihren kleinen Körpern die mitunter hochreliefartigen und unregelmäßig-dynamischen Oberflächenstrukturen bilden. Diese Bilddynamik setzt sich selbst auch noch dadurch für den aufmerksamen Betrachter fort, daß sich der Charakter des Gesamtbildes durch den tageszeitlich bedingten Lichtwechsel zum Teil erheblich verändert. Hervorgerufen wird eine solche Wirkung durch die hier in großen Mengen aufgetragene, überaus kostbare glänzende Ölfarbe, die von Xiaosong über viele Arbeitstage in unzähligen Schichten und sehr pastos aufgetragen wird. Nur sie erlaubt die hier wahrzunehmenden starken Lichtreflektionen und erzeugt in allen Werken die Dynamik und bildimmanente Spannung.

Daher ist die Farbe bei Xiaosong nicht nur ein optisches Medium, daß durch verschiedene Farbgebungen unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen vermag, sondern zugleich auch ein haptisches. Die Farbe selbst als gestaltetes und das Bild in seiner Gesamtheit gestaltendes Relief wird materiell und stofflich.

Die Arbeiten, die in Lübeck und anschließend in einer umfangreichen Tournee in Koblenz,Shanghai und Peking gezeigt werden, wurden eigens hierfür gemalt.

In künstlerischen Weise verdeutlicht Xiaosong Spannungen innerhalb der chinesischen Gesellschaft, indem er in seinen Bilden grundsätzliche Probleme und Bedrohungen visualisiert, deren Gültigkeit weit über das Gegenwärtige in die Zukunft hinausreichen und damit zeitlos sind, weil diese Bildobjekte generelle und allgemeinmenschliche Phänomene beschreiben.

Neben seinen Gemälden werden in der Kunsthalle St. Annen zwei Videoarbeiten präsentiert.

Xiaosong studierte sowohl in China, wo er die traditionelle chinesische Kalligraphie erlernte, als auch in Berlin, wo er der westlichen Kunst begegnete. In Xiaosongs Arbeiten fließen daher die beiden großen Traditionen der chinesischen als auch der westlichen Kunst zusammen und bilden eine interessante Symbiose.

Die Ausstellung „Unkontrollierte Ameisen“ wird parallel zum Schleswig-Holstein Musikfestival in der Kunsthalle St. Annen in Lübeck gezeigt.

04.03.2012 bis 27.05.2012
Kunst nach 1945
Aus der Sammlung der Museen für Kunst und Kulturgeschichte
Kunst nach 1945
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Die Kunsthalle St. Annen zeigt ab dem 4. März einen interessanten Querschnitt durch die eigene Sammlung mit vielen klangvollen Namen. Zu sehen sind Ölbilder, Fotografien, Grafiken und Plastiken vorwiegend deutscher Künstler der Gegenwart. Neben Bildern des in Berlin lebenden Malers Max Neumann werden u. a. auch Arbeiten des 1926 in Hamburg geborenen Harald Duwe und des in Oberbayern lebenden Künstlers Bernd Zimmer zu sehen sein. Das Haus bietet also wieder eine Fülle an Entdeckungen.

04.03.2012 bis 27.05.2012
KURT FLECKENSTEIN
Unberührbar
KURT FLECKENSTEIN
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Die 2003 fertiggestellte Kunsthalle St. Annen befindetsich als moderner Bau aus Stahl, Glas und Beton exakt an der Stelle, an der sich einst die 1843 niedergebrannte Klosterkirche St. Annen des 1502 – 1515 errichteten St. Annen-Klosters – ein Kloster der Augustinerinnen - befand. Die bis heute erhalten gebliebenen Ruinenreste dieser Kirche wurden in den Neubau kongenial und unverändert integriert.Fasziniert von diesem besonderen Kunstort entwickelte Kurt Fleckenstein im Vorwege der Ausstellungsrealisierung drei alternative Themen, die, wie bei allen anderen seiner vorhergehenden Projekte, auch hier einen unmittelbaren Ortsbezug hatten.„Der Mast einer Hochspannungsfernleitung wird in das Erdgeschoß der ehemaligen St. Annen-Kirche liegend montiert. Bereits im offenen Eingangsbereich wird der Besucher mit einer ihm bekannten und doch fremden Konstruktion konfrontiert. In der Kunsthalle sind nur noch bedingt Zeichen zu erkennen, die auf die Funktion und Architektur der ehemaligen Kirche hinweisen. Der Mast einer Fernleitung bildet ein Kreuz, welches der Größe des gesamten Kirchenbaus entspricht. Das Kreuz Christi, versinnbildlicht durch eine Konstruktion, die dem nationalen und internationalen Energietransport dient.“ So die Worte des Künstlers über seine Installation. Der niedergelegte, kreuzförmige Strommast wird auf diese ungewöhnliche Weise in der ehemaligen Kirche und dem heutigen Museum zu einem physisch und geistig prägnanten Symbol und Zeichen, das zahlreiche gedankliche Spielräume und Assoziationen evoziert und teilweise auch provoziert. Wie bei jedem guten Kunstwerk, lässt sich auch diese Arbeit nicht nur in einer einzigen, bestimmten Weise begreifen, sondern es bietet jedwedem die Freiheit und Möglichkeit, zu ganz eigenen, individuellen Schlussfolgerungen zu gelangen und Diskussionen zu beginnen.Während der Ausstellung wird im 1. und 2. Obergeschoß der Kunsthalle St. Annen eine interessante Auswahl an Arbeiten aus den Sammlungsbeständen des Museums zur Kunst nach 1945 zu sehen sein. Unter anderem werden Bilder von Max Neumann, Arnulf Rainer, Harald Duwe, Peter Klasen, Bernhard Heisig u. a. zu sehen sein. Außerdem wird als neue Leihgabe eine Skulptur der Berliner Bildhauerin Pomona Zipser präsentiert werden.Technische Realisierung: Cteam Consulting & Anlagenbau GmbH, UmmendorfWeitere Informationen zu Kurt Fleckenstein und seinen Installationen finden Sie auf seiner Internetseite: http://www.kurt-fleckenstein.com/
27.11.2011 bis 19.02.2012
Die Kunst des Selbstportraits VI. Sammlung Leonie von Rüxleben
von Heinz Eberhardt bis Günther Filus
Die Kunst des Selbstportraits VI. Sammlung Leonie von Rüxleben
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Am 21. September 2005 verstarb 85-jährig die 1920 in Berlin geborene Sammlerin Leonie Freifrau von Rüxleben. Die als Getreidemaklerin in Hamburg tätige Kunstfreundin hatte die Kunst des Selbstporträts für sich entdeckt. Über viele Jahre wuchs so nach und nach eine ganz besondere Sammlung graphischer Blätter.Die diesjährige Ausstellung präsentiert rund 60 Selbstbildnisse von 19 Künstlern nun zum dritten Mal in alphabetischer Reihenfolge. Neben sehr bekannten Künstlerpersönlichkeiten, wie dem politisch stark engagierten Kieler Maler Heinrich Ehmsen und dem bekannten Expressionisten und späteren neusachlichen Maler und Graphiker Conrad Felixmüller, sind in dieser Ausstellung auch wieder eine Reihe von Arbeiten weniger bekannter, nichts desto trotz aber gleichwohl interessanter Künstlerpersönlichkeiten zu entdecken. Die Präsentation in alphabetischer Reihenfolge wird im Verlauf der kommenden Jahre kontinuierlich fortgesetzt, um auf diese Weise alle Selbstportätgraphiken aus der Rüxleben-Sammlung einem breiten Publikum vorzustellen.
26.11.2011 bis 19.02.2012
Couture. Mode-Objekte von Stephan Hann
Couture. Mode-Objekte von Stephan Hann
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In seinen Modeobjekten erzählt der Berliner Mode- und Materialkünstler Stephan Hann Geschichten, die Erinnerung und neue Idee zugleich sind. Er interpretiert Alltagsgegenstände neu, bringt Materialien aus einem gewohnten Zusammenhang heraus und schafft Kleider, die wirklich getragen werden können. In aufwändiger Handarbeit, ganz wie in der französischen Haute Couture, kreiert Hann Kleidungsobjekte, mit denen er durch den spielerischen Umgang mit ungewöhnlichen Materialien immer wieder „magische Momente“ erzeugt. Hanns Modeobjekte sorgten bereits auf zahlreichen Modenschauen, Ausstellungen und Veranstaltungen in Moskau, Paris, New York, Hamburg, Rotterdam, Nürnberg, Wien und Berlin für Furore. Nun kommt der Ausnahmekünstler, dessen Kreationen eine Pop Art der Bekleidung sind, in die Lübecker Kunsthalle St. Annen und zeigt in einer Retrospektive rund 100 seiner Werke.
26.06.2011 bis 13.11.2011
Welten entdecken
Werke der Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck zu Gast in der Kunsthalle St. Annen
Welten entdecken
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Welten entdecken

Eine Reise in die weite Welt:  Die Hansestadt zeigt ihre kostbarsten und schönsten Exponate aus Afrika, Amerika, Asien, Europa und der Südsee

26.06.2011 bis 13.11.2011

Herausragende Kunstwerke der Kulturen der Welt aus dem umfangreichen Bestand der Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck stehen vom 26. Juni bis 13. November im Mittelpunkt einer großen Ausstellung in der Kunsthalle St. Annen. Geordnet nach Kontinenten werden in allen Etagen des Hauses mehr als 200 selten oder noch nie gezeigte Werke aus 40 verschiedenen Ländern vorgestellt: Estland und Italien sind ebenso vertreten wie die USA und Peru, Kenia und Äquatorialguinea, Kasachstan, Thailand, Japan, Samoa, Australien und Papua Neuguinea. Die ältesten Objekte in der Ausstellung sind 2000 Jahre alt, das jüngste ist Anfang des 21. Jahrhunderts geschaffen worden. Die räumliche Breite und zeitliche Tiefe wird durch eine Vielfalt der benutzten Materialien ergänzt.

Die gezeigten Meisterwerke aus Afrika, Amerika, Asien, Europa und der Südsee offenbaren einen riesigen Erfindungsreichtum an Formen, Farben und Ausdrucksweisen. Damit wird die Faszination nachvollziehbar, die Avantgarde-Künstler der Klassischen Moderne vor mehr als hundert Jahren der außereuropäischen Kunst entgegenbrachten. Die Werke verkörpern zudem den Reichtum und die Schönheit der religiösen Vorstellungswelten ihrer zumeist namenlosen Schöpfer und eröffnen damit Schlüssel zu bisher unbekannten Welten.

Welten entdecken ist eine Ausstellung, die das ästhetische Erleben qualitativ herausragender Skulpturen, Masken, Textilien und Zierraten in ihrer Einzigartigkeit in den Mittelpunkt stellt und deutlich macht, dass Kunst als universales Phänomen in allen Kulturen der Welt zu finden ist.

27.02.2011 bis 29.05.2011
Peter Klasen
Vorsicht Spannungszone
Peter Klasen
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In dieser Ausstellung werden ältere, jüngere und ganz aktuelle Werke des 1935 in Lübeck geborenen, aber nach seinem Studium u. a. bei dem informellen Maler Hann Trier an der Berliner Kunsthochschule seit 1959 in Paris lebenden Malers, Bildhauers und Photographen Peter Klasen präsentiert. Klasen ist heute ein international bekannter Künstler, dessen Werke bereits weltweit in Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt wurden. Viele bedeutende Museen weltweit besitzen seine Arbeiten.

Zu Beginn seiner Karriere in Frankreich gehörte er zu der Gruppe „Figuration Narrative“, die sich aus Protest gegen die damals dominierende abstrakte Malerei einer realistischen Mal- und Gestaltungsweise zuwandte, um sich auf diese Weise vielfach kritisch mit gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen.Bis heute schuf Klasen Werke, die sich unter dem Einfluß der amerikanischen und englischen Pop-Art mit der heutigen, technoiden und eiskalt gewordenen Zivilisation befassen, um auf diese Weise die Unmenschlichkeiten, die Sterilitäten und die um sich greifende Leere unserer heutigen Lebensform sichtbar zu machen.